Studilog Sabrina // Mit Familie durchs Psychologiestudium (1)

#Studilog Zum Ende des Jahres gibt es noch ein letztes Studilog-Debüt von Sabrina. Sie ist 29, Mutter und studiert Psychologie. Viel Spaß beim Lesen 🙂


 

Der große Traum von der Psychologie

“Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume” ( T. Campanella)

haben wir uns in der Oberstufe immer fleißig ins Hausaufgabenheft gekritzelt und so ganz war mir damals nicht klar, was das für mich bedeuten würde…Denn eins ist klar, ich versuche meine Träume zu leben, wenn auch nie auf leichte Weise, denn irgendein Stolperstein legt sich mir da immer in den Weg…

Mein Name ist Sabrina und ich studiere Psychologie im Bachelor. Ich habe erst angefangen zu studieren, als ich 29 war und gerade schwanger , also Semesterstart im 7. Monat schwanger Davor habe ich als Physiotherapeutin gearbeitet, da ich nach dem Abitur nicht die passenden Noten und auch nicht das passende Geld fürs Studium hatte. Dann 9 Jahre später dachte ich “Jetzt oder nie” und bewarb mich fürs Studium , bekam prompt ne Zusage und erfuhr gleichzeitig, dass wir tatsächlich schwanger waren. Es war geplant einerseits, aber andererseits nicht so schnell. Normalerweise dauert das schwanger werden doch so lange, oder?

Seitdem studiere ich als Schwangere und mittlerweile als Mama, die wieder schwanger ist und bin damit nicht nur eine der “alten” Studis , sondern eben noch eine der Aliens , denn so richtig viele Studierende mit Kind ( und jetzt gerade wieder hochschwanger) gibts ja doch nicht. Schon gar nicht hier in Zürich, wo ich gerade ein “Auslandsjahr” mache. Hier bin ich das absolute Einhorn unter den Pferden quasi, denn hier ist das Studieren und alles andere so teuer,dass sich kaum einer leistet als Mama oder Schwangere noch (mal) zu studieren.

Wie es klappt? Nun ja, mal so, mal so. Noch bin ich innerhalb der Regelstudienzeit, werde aber diese definitiv überschreiten. Wann ich meinen Bachelor endlich in der Tasche habe? Keine Ahnung . Noch habe ich etwas Zeit und ich versuche halbwegs zügig und dennoch mit guten Noten voran zu kommen, was bisher auch geklappt hat. Ist es einfach? Definitiv nein, gerade jetzt im 9. Monat mit Kleinkind zuhause und weit weg von jeglicher Familie, die mal unterstützen könnte. Würde ich es wieder so machen ? Ich denke ja. Ich habe den richtigen Zeitpunkt gewählt und den richtigen Partner, der mich bestmöglichst unterstützt, sonst wäre es nicht möglich. Zurück in meinen alten Job? Nur wenn es keine andere Möglichkeiten mehr gibt…Wie heißt es doch so schön: “Manche Vorhaben sind vielleicht eine Nummer zu groß für uns, aber wir haben immer die Möglichkeit mit Ihnen zu wachsen”.


 

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